Perspective

Fünf Schritte hin zum echten Mann

Europa sehen sich heute einer Reihe ernster Probleme gegenüber. Es braucht echte Männer, um Lösungen für diese Probleme zu finden. Unglücklicherweise ist eines unserer größten derzeitigen Probleme der Mangel an genau diesen Männern.

Die Dekonstruktion des europäischen Mannes war ein wichtiges Element im linken Zerstörungsprojekt – und sogar eine Voraussetzung dafür. Die Methoden waren zu zahlreich, um sie in einem kurzen Kapitel eines knappen Buchs zusammenzufassen, aber zu den wichtigsten gehörten die Verringerung der gesellschaftlichen Rolle des Militärs (im Falle Schwedens die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht, wodurch junge Schweden eines essentiellen Teils des Erwachsenwerdens beraubt wurden), »Gleichberechtigung«, um Frauen in sämtliche Positionen hineinzuzerren, die sie ausfüllen können (oder auch nicht), sowie die Ausmerzung starker, traditioneller männlicher Identifikationsfiguren aus der modernen Popkultur. Die neueste Erfindung ist die lächerliche Pseudowissenschaft der »Gender Studies«, deren einziger und ausdrücklicher Zweck es ist, Geschlechterrollen zu dekonstruieren. Es läuft alles auf einen vollumfänglichen Angriff auf sämtliche Formen traditioneller Geschlechterrollen hinaus, um unter dem Deckmantel von »Gerechtigkeit« und »Gleichheit« ein verkümmertes menschliches Wesen zu schaffen, das für sein Wertesystem auf kastrierte Akademiker angewiesen ist.

Das Ergebnis all dessen sind verwirrte Geschlechteridentitäten; eine Gesellschaft, in der junge Männer in Sachen Bildung immer schlechter abschneiden, unter vollkommen irrationalen Unsicherheiten leiden und sogar einen verminderten Testosteronspiegel aufweisen – weit niedriger, als seit Beginn der Messungen normal gewesen ist.

Schweden und Europa sind in Dämmerlicht eingehüllt – eine zutiefst düstere Situation, für deren Lösung es echte Männer braucht, Männer, die bereit sind, ihre traditionelle Rolle als Verteidiger von Familie, Volk und Zivilisation anzunehmen. Es ist Deine Aufgabe, ein solcher Mann zu werden.

Im folgenden konkrete Ratschläge für die ersten Schritte, mit denen Du Dich in die Art von Mann verwandelst, die Europa braucht und verdient:

1) Schätze Deine körperliche Verfassung und Fähigkeit zur Selbstverteidigung ab. Wenn Du es nicht bereits tust, beginne zu trainieren – und ich rede nicht von Golf, Badminton oder afrikanischen Tänzen, sondern von richtigem Gewichtheben. Fange darüber hinaus mit irgendeinem Kampfsport an, vorzugsweise MMA, Kickboxen, oder was auch immer sonst Deiner Neigung entspricht, solange es angemessenes Sparring beinhaltet. Auf diese Weise wirst Du Dich an den Gedanken gewöhnen, Dich gegen Gewalt zu verteidigen und sie selbst anderen zuzufügen. Wenn Du Dich jemals in einer Lage befinden solltest, in der Du gezwungen bist, diese Kenntnisse anzuwenden – was Dir leicht passieren kann, wenn Du in der verfallenden Zivilisation leben solltest, die einmal als der Westen bekannt war –, kann das durchaus den Unterschied zwischen Leben und Tod für Dich, Deine Freunde und Familie und vielleicht sogar Deine Gemeinwesen bedeuten. Es ist Deine Pflicht als Mann, Dich in Form zu halten und in der Lage zu sein, Deine Familie und Gemeinschaft zu verteidigen.

2) Befreie Dich selbst vom falschen Weltbild der Linken. Sieh es gar nicht erst als etwas anderes als eine Hervorbringung Wahnsinniger, die Dir schaden wollen. Und bezeichne Dich nicht, unter keinen Umständen, selbst als »Männerrechtler«. Das signalisiert Schwäche und entbehrt jeglicher logischen Grundlage. Derartige »Rechte« sind nichts als Mythen und rangieren neben den anderen linken Ideologietrümmern. Nochmals: Wenn Du keine besondere Vorliebe dafür hast, Schwachsinn zu dekonstruieren, oder irgendein perverses Interesse an dumpfen politischen Ideologien, verschwende Deine Zeit nicht damit, über die Ideen der Linken nachzudenken.

3) Erlerne grundlegende weltmännische Tugenden. Dies ist für diejenigen von uns, die im dekadenten, postmodernen Westen leben, aus zwei Gründen besonders wichtig: Erstens, weil diese Tugenden es wert sind, erhalten und an kommende Generationen weitergegeben zu werden; zweitens, weil das Verinnerlichen dieser Tugenden Dir einen großen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen modernen Männern verschaffen wird – so verdorben und weibisch, wie die sind.

4) Entwickle eine gesunde Haltung gegenüber Frauen unseres politischen Lagers. Mache Dir klar, daß sie allgemein das »schwache Geschlecht« darstellen, daß sie Schutz brauchen, und daß sie in dem Kampf, der Europa bevorsteht, nicht die gleichen Zuständigkeiten wie Du haben. Europäische und insbesondere schwedische Männer sind unglücklicherweise Produkte unserer verdorbenen modernen Kultur und der linken Indoktrination, der wir in unserer Erziehung unterworfen worden sind – konservative Nationalisten bilden da keine Ausnahme. Daraus folgt, daß wir oft den Fehler machen, Frauen als absolut gleich anzusehen, mit denselben Kompetenzen und Fähigkeiten wie Männer. Davon ausgehend, sind viele angesichts des niedrigen Anteils an Frauen in unseren Kreisen bestürzt und halten ihn für ein Problem, das sich lösen ließe, wenn wir nur »unsere Botschaft anpassen«, »ein weniger hartes Bild vermitteln« oder ähnliches würden; daraufhin würden uns die Frauen umschwärmen und letzten Endes die Hälfte unserer Gesamtzahl ausmachen. Das sind natürlich irrige Schlußfolgerungen, basierend auf wahnsinnigen Voraussetzungen, und je schneller Du Dich von diesen Trugbildern verabschiedest, desto besser. Frauen sind in politischen Belangen immer unterrepräsentiert gewesen; der Feminismus bildet die einzige Ausnahme. Diese Ausnahme bestätigt nicht nur die Regel, sondern beweist auch, daß die Regel wahrscheinlich sowohl natürlich als auch erstrebenswert ist. Angesichts des Charakters der politischen Welt und insbesondere ihrer rechten Elemente ist es eine unausweichliche Tatsache, daß Frauen unterrepräsentiert sind und immer sein werden. Aus diesem Grund werden die wenigen Frauen, die sich nicht nur unserer Sache verschreiben, sondern auch noch als kompetent erweisen, bisweilen zu Objekten übertriebener Wertschätzung und Aufmerksamkeit und auf ein Podest gestellt. Das ist ein Fehler, der vermieden werden muß, weil es ebenso unwürdig wie unpraktisch ist und weder den beteiligten Männern noch den beteiligten Frauen nützt.

5) Beziehungen. Da die sogenannte »Manosphere« bereits vor Artikeln zu diesem Thema überquillt, werde ich mich kurzfassen und nur drei Ratschläge vorbringen, die Dein Leben weitaus angenehmer und einfacher machen werden – falls Du Dich entscheiden solltest, sie anzuwenden.

5.1) Mache es niemals zu Deinem Hauptziel, eine Frau zu finden, denn es wird all Deine Zeit und Aufmerksamkeit beanspruchen. Der Zugang zu angemessener weiblicher Gesellschaft ist vielmehr eine Prämie und ein Nebeneffekt des Erfolgs in anderen Lebensbereichen. Kurz gesagt: Konzentriere Dich darauf, ein besserer Mann zu werden – im Hinblick darauf, wie Deine Ausbildung, Karriere und sonstige Leistungen Europa am besten dienen –, und Frauen werden aus eigenem Antrieb in Dein Leben treten. Wenn Du die richtige Frau gefunden hast, stelle sicher, eine Familie zu gründen – vorzugsweise so früh im Leben wie möglich. Wenn Du Dich schließlich auf dem Sterbebett wiederfindest, werden Deine Söhne und Töchter Dein Erbe in sich tragen. Je mehr Träger Europa hat, desto besser.

5.2) Sieh Deinen männlichen Freundeskreis als Männerbund, in dem gewisse Ehrgesetze gelten. Ein wichtiges davon ist, Rivalität um die gleiche Frau zu vermeiden und sich genauso von den Töchtern und Exfreundinnen der Freunde fernzuhalten. Derartige Dinge sind ständige Quellen der Zwietracht in Männerkreisen, und auf lange Sicht sind sie es nie wert.

5.3) Verfalle nicht dem Mythos der Gleichheit. Das kann nicht genug betont werden. Männer und Frauen sind grundlegend verschieden und haben unterschiedliche Rollen, sowohl in der Gesellschaft als auch in einer Beziehung. Du als Mann hast die Familie zu führen. Gib niemals auch nur ein Stück dieser Führungsrolle auf – das ist würdelos, kontraproduktiv und wird katastrophale Auswirkungen auf Euer beider Leben und Eure intime Verbindung haben.

Sei immer bemüht, im Rahmen Deiner naturgegebenen Geschlechterrolle Dich selbst und damit Deine Wertigkeit in Gesellschaft und Gemeinschaft zu verbessern. Du magst vielleicht in einem verworfenen, würdelosen Zeitalter leben, und ein gewisses Maß an Anpassung mag notwendig sein, aber es sind Du und Menschen wie Du, die die Avantgarde einer Läuterung der europäischen Gesellschaften und der Wiederherstellung unserer althergebrachten, traditionellen Ideale sein werden. Diese Ideale haben einst die große europäische Zivilisation begründet, und sie werden sie neu begründen, wenn dieses dunkle Zeitalter vorüber ist.

(Der obige Text ist ein Auszug aus Kapitel 5, “Ein knapper Rat in Geschlechterfragen”, meines aktuellen Buchs Die Rückkehr der echten Rechten. Wenn Ihnen dieser kurze Artikel gefallen haben sollte, erwerben Sie das Buch für den gesamten Text.)